Sticken lernen für Anfänger: Sticktechniken und Basiswissen

Sticken lernen für Anfänger

So zauberst du wahre Kunstwerke

Sticken lernen für Anfänger

So zauberst du wahre Kunstwerke

© Bigstock/AndreyCherkasov

Sticken lernen ist nichts für sehr ungeduldige Menschen, denn du brauchst schon etwas Zeit und Ruhe, um etwas zu sticken. Doch glaube uns – wenn du erst einmal ein paar Stiche drauf hast wirst du das Sticken lieben. Sticken lernen und dann tolle Verzierungen für Kissen, Klamotten oder DIY-Geschenke machen – wir zeigen dir die Basics!

© Bigstock/MrMrsMarcha

 

Sticken lernen: Das Grundmaterial

Wenn du sticken lernen willst, brauchst du erst einmal eine Grundausstattung, die du nach und nach noch ausbauen kannst:

Materialliste

Sticken lernen: Der Stickstoff

Du bist noch Stick-Anfänger? Dann eignen sich manche Stoffe mehr als andere zum Besticken für dich. Einen Bogen solltest du erst einmal um schwierige Stoffe wie Satin, Tüll, Spitze, dehnbare Stoffe oder Seide machen. Besser geeignet sind beim Sticken lernen die Stoffe, die du bestimmt damals im Handarbeitsunterricht schon benützt hast: Gewebe, das eine kästchenartige, gleichmäßige Struktur hat, dazu zählen zum Beispiel Siebleinen, Schülertuch oder die Aida-Stoffe (hier kaufen). Hier kannst du die Löcher im Stoff sehr gut erkennen und beim Sticken wunderbar abzählen. Je höher die Anzahl der Löcher pro Zentimeter sind, desto feiner wird deine Stickerei.

 

Video-Empfehlung

Sticken lernen: Der Stickrahmen

Der Stickrahmen ist ein wunderbares Hilfsmittel für dich, um ordentlich zu sticken. Er spannt den Stickstoff fest und so verrutscht nichts – außerdem erkennst du so noch besser, wo du sticken musst. Übrigens: Bei Hochzeiten ist ein Stickrahmen auch toll als Ringkissen geeignet und sieht wunderschön aus – sieh es dir hier an!

Sticken lernen: Die Grundstiche

Beim Sticken lernen gibt es unglaublich viele Möglichkeiten, erst einmal solltest du aber die Grundstiche beherrschen. Einer davon ist der

Kreuzstich:

Beim Kreuzstich ergibt ein Quadrat ein Kreuz. Dafür musst du zuerst von links unten nach rechts oben arbeiten.  Danach wird von rechts unten nach links oben gestickt. Die Nadel sticht anschließend zum Beginn eines neuen Deckstiches senkrecht nach unten – das erkennst du auch gut auf diesem Bild:

 

Rückstich oder Steppstich:

Auch der Rückstich ist einer der Grundstiche beim sticken lernen: mit ihm kannst du besonders fein arbeiten und schöne Linien sticken – zum Beispiel für Blumenranken oder Ähnliches. Dafür Um ihn auszuführen musst du beginnen indem du von unten durch den Stoff stichst. Dann zählst du die Kästchen für deine gewünschte Stichlänge ab und stichst dort von oben nach unten durch den Stoff. Nun auf der Stoffrückseite die gleiche Stichlänge wie auf der Oberseite abzählen und die Nadel von unten durchführen. Danach muss die Sticknadel zurück zum Einstiegsloch und dort von oben nach unten stechen. Auch das siehst du hier:

Auch wichtig: der Plattstich

Der Plattstich ist toll zum Motive „ausmalen“. Er ist sehr einfach, denn es werden einfach gerade Stiche neben einander gesetzt, bis sie die gewünschte Form ergeben. Erst machst du den Stich auf der Oberseite. Dann führst du die Nadel auf der Rückseite entlang zurück zu deinem Einstiegsloch. Wichtig: die Stiche müssen dicht aneinander liegen und dürfen nicht zu straffgezogen sein.  Mit diesem Stich kannst du zum Beispiel tolle Blumen sticken: Blumen sind besonders toll für einen sommerlichen Festival-Look geeignet. Oder hast du etwas gefilzt? Auch hier eignet sich Stickerei wunderbar zum Verzieren!

 

Sticken lernen: Anleitung aussuchen und los

Auf Pinterest und Co findest du tolle Anleitungen, um tolle Motive zu sticken. Schau dir am besten auch gleich unsere Pinnwand zum Thema „Sticken lernen“ an – dort haben wir tolle kostenlose Anleitungen für dich gepinnt.

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