8 geniale DIY-Träume mit Tape

8 geniale DIY-Träume mit Tape

So schön!

8 geniale DIY-Träume mit Tape

So schön!

© fotolia.com / Ignasi Soler

Es klebt bei manchen Ausführungen so gut, dass man es problemlos als Kaltwachsstreifen-Ersatz nehmen könnte. Es kommt super-platzsparend aufgerollt und ist in vielen Fällen auch noch unheimlich robust. Brauchst du noch mehr, um darin das ultimative DIY-Material zu erkennen? Wir glauben, nö und zeigen dir jetzt acht unheimlich gute Ideen, wie du mit Tape so richtig von der Rolle loslegen kannst.

Grundmaterialien

Welches Tape du für die folgenden Projekte nimmst, ist zweitrangig. Vieles davon bezieht sich zwar auf Duct-Tape, also das silbrig-glänzende, aber von Washi- über Elektro- bis Panzertape geht auch alles andere, das gut klebt. Es zählt nur, welcher Look dir persönlich zusagt. Wo wir eine bestimmte Tape-Sorte für besser halten, steht es im jeweiligen Unterpunkt. Was du ansonsten noch brauchst, lässt sich an einer Hand abzählen:

  • Maßband/Zollstock/Lineal
  • Feiner wasserfester Marker
  • Bastelschere/Cuttermesser
  • Schnittfeste Unterlage

Und jetzt: Viel Spaß beim Nachmachen.

  1. Washi-Tastatur

So richtig schön sehen Computertastaturen nach nur wenigen Monaten nicht mehr aus. Blöd, wenn das beim Notebook passiert, wo man nicht einfach eine neue Tastatur kaufen kann. Doch mit Washi wird alles wieder gut – allerdings empfehlen wir zusätzlich stabiles Tesaband.

  1. Wisch die Oberseiten aller Tasten gründlich mit Fenster-/Universalreiniger ab
  2. Lege Washi-Tape mit der klebenden Seite nach oben vor dir aus und darunter einen Streifen Tesa
  3. Zieh immer eine Taste aus der Tastatur.
  4. Drücke sie aufs Washi-Tape und schneide den Umriss mit dem Cuttermesser aus
  5. Beschrifte die Taste
  6. Drück sie auf den Tesa-Streifen und schneide auch hier den Umriss aus
  7. Steck die Taste wieder an ihren Platz

Das klingt fummeliger als es ist, in einer Stunde ist es spielend zu machen. Durch den Tesa bekommst du die notwendige Robustheit, um auch dauerhaft in die Tasten hauen zu können, ohne dass sich Schrift oder Washi abnutzen – und es sieht wun-der-schön aus.

© fotolia.com / Nastasia Froloff

  1. Tape-Monnaie

Vor allem wenn sie aus Kunstleder bestehen, sind selbst die schönsten Portemonnaies oft schon nach einigen Monaten in deiner Handtasche abgescheuert und werden unansehnlich. Das dürfte dir beim Tape-Monnaie nicht passieren. Hier empfehlen wir dir unbedingt, besonders stabiles Gewebeklebeband zu nehmen. Es ginge zwar auch mit Washi, das ist aber nicht so robust.

Unser Tipp: Hast du ein schön bedrucktes Stück Stoff (etwa ein Bandana) dann kannst du das Tape-Monnaie auch auf einer andere Art und Weise machen und den Stoff darin als Muster unterbringen – ganz ohne Nähen.

  1. Washi-Poster und Fotos

Dadurch, dass Washi so schön gemustert ist, ist es eine kleine Zierde für sich. Und nichts wäre passender, als eine große Zierde mit einer kleinen zu verbinden. Dabei hast du mehrere Möglichkeiten:

  1. Nutze die Washi-Streifen einfach, um das Poster/Foto damit normal an die Wand zu kleben
  2. Umrahme das Motiv präzise entlang des Randes mit Washi, um einen Rahmen zu kreieren. Funktioniert auch super in Kombination mit einem echten Rahmen aus Glas
  3. Umrahme das Foto, kleb das Washi aber nur zur Hälfte aufs Bild. Die andere nutzt du, um ein weiteres Bild anzukleben. Auf diese Weise kannst du Collagen bis hin zur Fototapete fabrizieren

Bei der letzten Variante empfehlen wir dir allerdings, auf der Rückseite durch anderes, breiteres Tape die Kanten der Fotos stabiler miteinander zu verbinden, weil Washi meistens recht schmal ist.

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  1. Ringelbesen

Besen und Kehrblech nehmen wir zwar nicht gern in die Hände, aber sie gehören zum Haushalt dazu. Doch wer sagt denn, dass sie im einfarbigen Langeweiler-Look verbleiben müssen? Genau, niemand. Also: Nimm verschiedenfarbige Sorten an Elektro-Isolierband. Dann startest du, indem du an einem Ende des Besenstiels einmal rundherum klebst. Etwas schräg, damit du bei der nächsten Umwicklung automatisch „Strecke machst“. Umwickle fünfmal, dann wechsle die Farbe und verfahre weiter so, bis du am anderen Ende angelangt bist.

  1. Tape fürs Smartphone

Handyhüllen sind eigentlich dafür da, die (Rück-)Seiten deines Smartphones vor alltäglichen Katastrophen zu bewahren. Doch nach ein paar Wochen in Hand und Handtasche sehen die Hüllen oft gar nicht mehr so schön und edel aus. Kein Problem, mit buntem Tape kriegst du das wieder ganz einfach hin. Dieser Tipp funktioniert am besten bei solchen Handyhüllen, die keine Klappe haben.

  1. Zieh die Hülle ab und reinige sie innen wie außen gut mit einem Tuch und Fenster-/Universalreiniger
  2. Kleb dir eine „Matte“, aus verschiedenfarbigen Tape-Streifen, die sich zur Hälfte überlappen. Achte darauf, dass die Matte auf jeder Seite ungefähr drei Fingerbreit über die Ränder der Handyhülle übersteht und dass die Klebeseite nach oben weist
  3. Positioniere die Hülle vorsichtig mittig über der Matte und drücke sie dann darauf
  4. Dreh alles um und reibe mit dem Daumen das Tape in sämtliche Vertiefungen hinein
  5. Dreh die Hülle ein weiteres Mal um und klebe die Ränder auf die Innenseite, sodass sie sich überall anschmiegen. Falls es an den Ecken hakt, mach dort einfach einen diagonalen Schnitt
  6. Nutze das Cuttermesser, um vorsichtig alle Löcher für Kamera, Mikrofon und Co auszuschneiden

Reib dann nochmal über alles drüber und du kannst das Handy wieder in die Hülle einsetzen.

  1. Washi-Kerzen

Dieser Tipp ist was für ganz Eilige: Nimm Teelichter, wische den Rand der Blechhülle mit einem Lappen und Fenster-/Universalreiniger sauber und wickle dann einfach einen Streifen Washi einmal herum. Sieht am besten aus, wenn kein Muster zweimal zu finden ist.

© fotolia.com / lamarieeencolere

  1. Tape-Gürtel

Du hast einen Gürtel, an dem du dich wirklich sattgesehen hast? Dann brauchst du nur so viele Tape-Farben, wie du bekommen kannst. Je bunter, desto besser.

  1. Miss ab, wie breit der Gürtel ist
  2. Schneide Streifen vom Tape, die 2 ½ mal so lang wie die Breite sind
  3. Klebe den Tape-Anfang auf der Gürtel-Rückseite fest und wickle einmal herum, genau senkrecht zum Gürtel, sodass auch das Ende wieder auf der Rückseite liegt
  4. Drück das Tape mit den Daumen ordentlich fest
  5. Wiederhole das mit einem zweiten Streifen, der ca. einen Zentimeter überlappt

Auf diese Weise bekommst du regenbogenbunte Streifen. Doch du kannst auch noch weitergehen: Wenn das getan ist, nimm Washi und umwickle den Gürtel ganz schräg so, dass sich das Washi wie eine Schlange um den Gürtel ringelt. Falls du am Gürtelende die „Loch-Zone“ auch mit Tape bedecken willst, durchsteche die Löcher am Schluss mit einer Schere, um sie wieder zu öffnen.

  1. Tape-Treppe

Achtung, dieses Projekt ist richtig groß und dafür brauchst du gewaltige Mengen an Tape. Dafür sieht es aber hinterher auch absolut traumhaft aus. Also: Ziel ist, deine Treppe im Haus mittels Tape komplett zu verzieren.

  1. Saug die Treppe ab und wische sie dann richtig gründlich. Nicht mit Putzwasser, sondern abermals Fenster-/Universalreiniger. Nur der entfettet den Untergrund so, dass das Tape dauerhaft darauf bleibt. Sei wirklich gründlich, denn wenn sich das Tape löst, weil noch Dreck vorhanden ist, besteht Sturzgefahr
  2. Miss die Breite einer jeden einzelnen Treppenstufe und markiere dir vorn an der Kante und ganz hinten jeweils die Mitte mit einem Bleistift-Strich.
  3. Beginne bei der obersten Stufe und klebe einen Streifen Tape auf die waagerechte Ebene. Zieh ihn weiter bis darüber hinaus auf die nächste Stufe hinunter
  4. Bist du unten angekommen, fang mit der nächsten Farbe oben wieder an. Achte darauf, dass du mit den Farben eine Symmetrie ausgehend vom Mittelstreifen erzielst.

Wenn dir unterwegs das Tape ausgeht, schneide das verbliebene Ende so ab, dass es in dem Winkel zwischen der Senkrechten und der Waagerechten einer Stufe endet.

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