Coole Lesezeichen basteln, nähen und vieles mehr

Vom Monster bis zum Einhorn

Niedliche Monster Lesezeichen basteln aus Tonpapier
© TargetVideo

Mit unseren Ideen zum Lesezeichen basteln findest du zukünftig nicht nur die richtige Seite wieder, dein Buch wird auch noch zum Eyecatcher. Ob lustige Monster, edle Satinbänder oder Origami-Einhörner – bei diesen Bastelprojekten ist für jede Leseratte etwas dabei! Es darf jetzt also fleißig gebastelt, gefaltet, genäht und geklebt werden.

Lustige Monster-Lesezeichen basteln

Huch, wer grinst uns denn da an? Die kleinen Lesezeichen-Monster sind eine tolle Bastelidee für Kinder. Je nach Alter musst du die Kleinen beim Ausschneiden etwas unterstützen. Beim Falten und Aufkleben können sie dann fleißig mithelfen. Mit unterschiedlichen Papieren, Zähnen und Augen lassen sich die niedlichen Monster ganz nach Lust und Laune variieren. So kannst du zum Beispiel die Papieraugen durch Wackelaugen ersetzen oder glitzernden Fotokarton verwenden.

Materialliste:

  • Tonpapier in zwei Farben nach Wahl

  • weißes Papier
  • schwarzer Stift
  • Bleistift
  • Schere
  • Kleber

In unserer Video-Anleitung zeigen wir dir Step-by-Step, wie du die Monster-Lesezeichen basteln kannst:

Süße Monster Lesezeichen basteln

Elegante Lesezeichen nähen aus Satinbändern

Das Wichtigste gleich vorweg: Für dieses DIY Projekt benötigst du keine Profi-Nähskills! Solltest du keine Nähmaschine besitzen, kannst du die beiden Nähte auch von Hand schließen. Mit unterschiedlichen Bändern, Spitzen und Co. lässt sich diese Idee zum Lesezeichen basteln leicht variieren.

Materialliste:

  • Band

  • Knopf
  • Garn
  • Nähmaschine (optional)
  • Nadel
  • kleines Haargummi

Bänder-Lesezeichen basteln: So geht’s

  1. Zunächst misst du die Länge des Bandes ab. Es muss zwei Zentimeter kürzer als der Umfang einer Buchseite sein.
  2. Jetzt schlägst du ein Ende doppelt ein und fixierst den Umschlag mit der Nähmaschine.
  3. Dann schlägst du auch das andere Ende doppelt ein, fädelst das Haargummi auf und steppst den Umschlag mit der Nähmaschine fest.
  4. Als Letztes nähst du den Knopf an dem Ende ohne Haargummi von Hand an. Fertig!

Klassisches Lesezeichen basteln mit Quaste

Dieses DIY Lesezeichen ist ziemlich schnell selbstgemacht, aber es sieht verdammt edel aus. Statt gemustertem Tonkarton kannst du auch Filz, Fotos oder einen selbst bemalten Karton verwenden. Deine beste Freundin liest gerne? Dann kannst du ihr aus einem gemeinsamen Foto dieses Lesezeichen basteln. Durch die große Quaste findet sie immer gleich die richtige Buchseite.

Materialliste:

  • gemusterter Tonkarton

  • Pappstreifen
  • Locher
  • Wolle
  • Schere

So kannst du das Quasten-Lesezeichen selber machen

  1. Als Erstes ist die Quaste an der Reihe: Dafür wickelst du die Wolle mehrfach um den Pappstreifen. Dann umwickelst du die Wolle an einer Seite mit einem Faden und knotest ihn fest zu. Die andere Seite der Wolle schneidest du auf und umwickelst deine Quaste mit einem weiteren Faden.
  2. Schneide aus dem Tonkarton ein Rechteck aus.
  3. Loche dieses an der unteren Kante und fädle die Quaste hindurch.
  4. Nun noch gut verknoten und schon ist dein Lesezeichen einsatzbereit.

Coole Einhorn Lesezeichen falten

Hinter diesem Einhorn Lesezeichen steckt ein ganz klassisches Origami Herz. Mit Masking Tape und Stiften verwandelst du dieses in ein trendiges Einhorn. Mit dem kannst du dann deine Buchseiten markieren und deine Freundinnen werden große Augen machen.

Materialliste:

  • weißes Tonpapier

  • Masking Tape
  • Schere
  • schwarzer und rosafarbener Stift
  • Kleber

Step by Step zum Origami Lesezeichen:

  1. Zunächst faltest du ein Origami Herz. Hier siehst du die Anleitung:

  1. Als Mähne verwendest du einen Masking Tape Streifen, den du entlang der Faltkante klebst und einschneidest.
  2. Schneide nun aus weißem Papier ein Ohr und ein Horn zu, dass du auf das Herz klebst.
  3. Zuletzt malst du noch Augen, Nase und Co. mit den Stiften auf.
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Decopatch – die Basteltechnik aus Frankreich

Was ist denn das schon wieder?

Decopatch – die Basteltechnik aus Frankreich

Was ist denn das schon wieder?

Decopatch - der Basteltrend aus Frankreich
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Gerade erobert die Decoapatch-Technik den DIY-Kosmos im Sturm. Doch schon auf den ersten Blick dachten wir uns: Das kennen wir doch! Damit lagen wir auch goldrichtig, denn der Basteltrend ähnelt der guten alten Serviettentechnik. Wo genau die Unterschiede liegen und was man damit alles machen kann, zeigen wir dir hier. Und natürlich wollen wir dir auch eine Decopatch-Anleitung nicht vorenthalten.

Die Grundausstattung:

  • Decopatch-Papier

  • Decopatch-Kleber
  • Decopatch-Lack
  • Borstenpinsel

Decopatch-Anleitung: Step-by-Step zum perfekten Ergebnis

Beim Decopatch – auch Découpage genannt – werden kleine Papierschnipsel mit Kleber auf einer Oberfläche fixiert. Für ein schönes Ergebnis ist es wichtig, dass du das spezielle Papier und den dazugehörigen Kleber verwendest. So geht’s:

  1. Zunächst reißt du das Papier in kleine Stücke. Bei einem glatten, geraden Untergrund kannst du das Papier auch in einem Stück verwenden.
  2. Nun bestreichst du den Gegenstand, den du verzieren möchtest, mit Kleber.
  3. Jetzt nimmst du nach und nach die Papierstücke mit dem Borstenpinsel auf und drückst sie vorsichtig an. Mit dem Pinsel kannst du sie noch glattstreichen. Die Stücke müssen sich überlappen, damit am Ende die gesamte Fläche gefüllt ist.
  4. Dann ist Warten angesagt. Die genaue Trocknungszeit entnimmst du den Herstellerangaben auf dem Kleber.
  5. Zuletzt versiegelst du deinen Gegenstand noch mit Decopatch-Lack. So ist er vor Feuchtigkeit, Licht, Hitze und Abnutzung geschützt.

 Welche Oberflächen eignen sich für Découpage?

Ob Pappe, Metall, Holz, Keramik, Glas oder Kunststoff – im Grunde eignet sich jedes Material für Decopatch. Besonders beliebt ist übrigens das Verzieren von Pappmache-Tieren oder Pappschachteln mit Découpage. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Vom Osterei bis zur Kommode kannst du einfach alles mit der Basteltechnik bearbeiten.

Was liegt der Unterschied zwischen Decopatch und Serviettentechnik?

Bleibt immer noch die Frage, worin sich nun die altbekannte Serviettentechnik und das angesagte Decopatch unterscheiden. Die Antwort ist ziemlich einfach: Die Grundtechnik ist gleich, das Material ist unterschiedlich. Bei der Serviettentechnik werden, wie der Name schon sagt, Servietten verwendet. Bei der Découpage Technik benutzt man ein dickeres, wachsartiges Papier. Das hat den großen Vorteil, dass es wesentlich reißfester ist und das Ergebnis edler aussieht.

Video-Anleitung für die Découpage Technik

Damit auch nichts schiefgehen kann, zeigen wir dir hier ein Decopatch Video-Tutorial. Film ab!

Decopatch-Weltkugel zum Geld verschenken

Die schönsten Decopatch Ideen aus dem Netz

Du suchst noch nach Inspirationen für Découpage-Bastelideen? Dann solltest du mal einen Blick auf unser Pinterest-Board werfen. Wir haben für dich zehn Ideen gesammelt. Viel Spaß beim Nachbasteln!

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