5 coole Customize-Ideen: Der Festival Look im DIY-Style

5 coole Customize-Ideen: Der Festival Look im DIY-Style

So stylisch ist keine!

5 coole Customize-Ideen: Der Festival Look im DIY-Style

So stylisch ist keine!

© unsplash.com

Der Festival-Sommer ist im vollen Gange und auf Instagram leuchten uns Boho-schicke Bilder in weichem Licht des Sonnenuntergangs entgegen, überall sind coole Partypeople, individuelle Outfits und das große Gefühl von Freiheit. Die Looks sind sommerlich, erinnern an die Hippie-Zeit, versprühen aber gleichzeitig einen Hauch von Glamour. Klar dass auch wir uns entsprechend für den Festival-Besuch ausrüsten –  mit DIYs und Customizing!

Flower-Power Festival: Der Blumenkranz

Nichts hat sich in den letzten Jahren so zum Must-Have für Boho-Queens etabliert wie der Blumenkranz. Egal ob auf Hochzeiten, auf Festivals oder als nettes Accessoire bei der Gartenparty: Eine schicke Flowercrown gehört inzwischen einfach dazu. Während wir früher im Gras saßen und in Fissel-Arbeit Gänseblümchen aneinander gereiht haben, sind es heute große Blumen, Statementkränze, die das Haupt krönen. Große Blumen wie Rosen, Ranunkeln und kleineres Beiwerk wie Schleierkraut, Buchsbaum und Lavendel verbinden sich dabei zu einer harmonischen Kombination.

 

Außer den Blumen deiner Wahl braucht es nicht viel:

  • Eine Zange

  • Eine Schere
  • Draht, zum Beispiel Bouillon-Draht und Blumendraht

Zunächst wird der Kopf mit dem Blumendraht einmal komplett umrundet, ein bisschen was muss noch übrig bleiben, um am Ende die beiden Enden miteinander zu verbinden – Kopfumfang + 10 cm reichen hier aus. Dann wird von dem Bouillon-Draht viermal so viel abgemessen – das ist der Arbeitsdraht. Stück für Stück kommen nun die Blumen dazu. Dafür einfach den Kopf mit ca. 1,5 cm Stiel abknipsen und an dem groben Draht anlegen. Das geht am besten, wenn du von links nach rechts arbeitest – 5 cm Draht bleiben dabei frei. Mit dem feinen Draht wird die Blüte nun fixiert. So geht es Stück für Stück weiter, bis die ganze Rundung bis auf 5 cm am zweiten Ende besetzt ist. Gefällt ein Teil noch nicht, kann auch mit einzelnen Drahtstücken noch nachgebessert werden.

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Dann werden die beiden Enden miteinander verbunden. Das geht am besten, wenn sie miteinander verwoben werden und zwischen den Blüten hindurch das jeweilige andere Ende umwickeln. Damit nichts piekst, den Abschluss mit Tape umwickeln. Fertig!

Da frische Blumen recht kurzlebig sind, überleben sie vielleicht nicht das ganze Festival – ein frisch gebundener Kranz aus Wiesenblumen ist jedoch auch etwas besonderes, oder aber statt echter Blüten landen gut gemachte Kunstblüten auf dem Kopf – auch damit lässt sich arbeiten.

Die Blümchenstickerei

Ob auf dem weißen Leinentop, auf den Jeansshorts auf einem simplen weißen Cardigan oder im Stilbruch auf einem groben Parka oder dem schwarzen Blouson – Blümchen sind überall. Dafür braucht es aber keine große Shopping-Tour, denn es ist gar nicht so schwer, selbst etwas zu sticken – und das ist dann auch noch ganz individuell, so dass niemand sonst das gleiche Muster trägt.

Am besten ist es, wenn die Zutaten schon im Schrank liegen. Ein altes Stück, das nicht mehr allzu oft getragen wird, weil es einfach langweilig wirkt, ist die beste Grundlage und kann mit ein bisschen Kreativität und Zuneigung wieder zum Trendteil avancieren.

 

Auch dafür braucht es sonst nicht viel:

  • Stickgarn in den gewünschten Farben

  • Eine Sticknadel
  • Ein Stickrahmen zum Feststellen

Ob nun Gänseblümchen in grün, rosa und weiß oder große Statement Blüten: Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Auch eine Vorlage aus dem Internet lässt sich leicht umsetzen: Dafür einfach auf den Stoff heften und dem Stickmuster folgen. Manchmal ist es ein wenig Fieselei bis das Papier wieder vollständig entfernt ist, dann jedoch ist das neue alte Stück perfekt.

Das  Must-Have schlechthin: Die Jeans-Short

Kein Stück ist so prominent auf den Festival-Bildern vertreten wie die Jeans-Shorts. Denim in verschiedenen Formen, Farbschattierungen und Längen findet sich auf fast jedem Instagram-Post der Festivalgänger. Ob mit Spitzentop, Logo-Shirt oder Print-Oberteil: Die kurze Hose ist unkompliziert und macht richtig tolle Beine. Ganz besonders beliebt sind im Moment die High-Waist Modelle, da sie die Taille sehr vorteilhaft betonen und überdies absolut bequem sind.

Im besten Fall hast du auch hier das Ausgangsmaterial bereits zu Hause: Eine High-Waist-Hose in einer passenden Farbe, die untenrum vielleicht nicht mehr schön ist. Alternativ lässt sich auch auf dem Flohmarkt häufig etwas Passendes finden: Die typische 501 von Levis entspricht dem gesuchten Schnitt. Sie passt obenrum und ist knapp unter dem Po ein wenig zu weit? Perfekt – dann kann die Schere anrücken.

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Denn außer der Jeans braucht es erstmal nichts. Mit einem Blick auf die eigene Figur lässt sich der perfekte Schnitt finden – der hängt sowohl von der Länge als auch vom Beinausschnitt ab. Für manche ist es dabei vorteilhafter, die äußeren Enden etwas höher auszuschneiden als die inneren – hier gilt: Erstmal länger lassen, denn nachbessern geht immer.

Das Fransen-Shirt

Auch obendrüber wird es meist kurz auf dem Festival: Crop-Tops und bauchfreie Spitzenshirts legen viel Haut frei. Wie auch in den letzten Jahren stehen Fransen hoch im Kurs – das ist der perfekte Weg, um den Bauch luftig zu bekleiden und dennoch für jeden Blick freizugeben. Das Fransenshirt ist dabei schnell selbstgemacht und braucht in der Basic Version wieder mal nur zwei Sachen.

 

Und zwar:

  • Ein weißes Basic-Shirt

  • Eine Stoff-Schere

Nun kann munter drauf los geschnitten werden. Mit einem Textilmaker kann (auf links gedreht!) eine schmale Linie einzeichnen, wo Schluss sein soll, so enden alle Fransen auf der gleichen Höhe. Dann wird der Länge nach von unten nach oben bis zur Linie entlang geschnitten. So entstehen nach und nach Fransen, die den Bauch locker umspielen. Wer mag, kann die Einschnitte zur Rückseite hin kürzer werden lassen und so den Rücken bedeckt lassen – oder gar andersherum arbeiten. Auch hübsch ist es, wenn die Zwischenräume noch mit Perlenschnüren aufgefüllt werden. So entsteht ein ganz individuelles Oberteil.

Für kühle Nächte: die destroyed Boyfriend-Jeans

Auch im Sommer gibt es kühle Nächte – und deshalb den Bedarf nach einer Abwechslung für die Jeans-Shorts. Lena Meyer-Landrut macht vor, wie cool und gleichzeitig schick der Look mit Basics sein kann. Das spricht auch dafür, dass das gute Stück danach noch Auftritte haben wird – eine Bastelei, die sich lohnt.

 

Dafür braucht es:

  • Eine coole Boyfriend Jeans

  • Eine Schere
  • Einen spitzen, scharfkantigen Stein

Die Boyfriend-Jeans gibt es ganz klassisch zu kaufen, im eigenen Schrank oder vielleicht im Schrank des Freundes – auch der Vater kann vielleicht mit alten Karottenhosen aufwarten? Egal wo – dem Fundstück geht es an den Kragen. Zunächst wird ein Knie großzügig frei geschnitten, dann geht es weiter mit Cuts und Cut-Outs. Weniger ist mehr oder viel hilft viel – das ist hier Einstellungssache. Toll sieht es auch aus, wenn noch ein paar Stellen mit dem scharfkantigen Stein bearbeitet werden. Mit der stetigen Bewegung lässt sich so die eine oder andere Stelle faserig schaben, was einen besonderen Used-Look ergibt. Fertig!

Get the Party started!

Mit diesen coolen DIY- und Customize-Teilen ausgestattet, bist du wir bereit für die Festival-Saison. Drei Tage lang guter Musik lauschen, mit Freunden die Stimmung und die Freiheit genießen – und dabei richtig gut aussehen. Für die selbstgemachten Stücke gibt es mindestens so viele Komplimente, wie für die gekauften – der individuelle Touch macht sie zu etwas besonderem und zaubert außerdem ein stolzes Lächeln auf dein Gesicht. Das macht den Look perfekt – und dich damit startklar für den Sommer deines Lebens.

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