Basteln mit Tonpapier – 5 tolle Ideen zum Selbstmachen

Basteln mit Tonpapier – 5 tolle Ideen zum Selbstbasteln

Der Klassiker fürs Basteln!

Basteln mit Tonpapier – 5 tolle Ideen zum Selbstbasteln

Der Klassiker fürs Basteln!

@ fotolia.de/John Smith

Tonpapier ist in der DIY-Community leicht unterschätzt und wird gern als Kinderkram abgetan. Dabei kann man wirklich viel mit dem Material machen – und da Papier sehr vielseitig ist, finden clevere Bastler schon seit Ewigkeiten gute Verwendungszwecke.

Girlanden in Herzform aus Tonpapier

Zum Beispiel lassen sich aus Tonpapier perfekt Girlanden basteln. Diese eignen sich ideal als Deko für Feiern oder einfach so. Praktischerweise sind sie auch noch in Herzform zu zaubern.

 

Dafür braucht man nur wenige Materialien:

  • Schere

  • Tonpapier in gewünschter Farbe
  • Einen kleinen Tacker

Der erste Schritt besteht darin, das Tonpapier in mehrere dünne, blaue Streifen zu schneiden. Anschließend müssen zwei Streifen aus Tonpapier übereinander gelegt werden und an einem Ende zusammen getackert werden. Ist ein Ende zusammen getackert, biegt man die zwei lose Enden über das getackerte und führt diese so zum Herz zusammen. Anschließend hält man die Spitze mit den Fingern zusammen. Zwei weitere Streifen werden nun zum Herz geführt, das man weiterhin halten muss.

Nun werden die beiden Enden der neuen Streifen von außen an die Herzspitze geführt, und dort zusammengehalten. Anschließend tackert man die Herzspitze mit den neuen Streifen zusammen. Schon hat man die Grundlage für ein neues Herz. So ist es möglich, immer neue Herzen an die Girlande zu bauen und ihr neue Teile hinzuzufügen.

Egal, ob man sie nun an die Decke hängt, auf einen Tisch legt oder um ein Regal drapiert: Sie sehen immer gut aus und sind vor allem je nach Farbgeschmack frei wählbar.

Mobile aus Tonpapier

Hat man selbst Nachwuchs oder möchte befreundeten Familien, die gerade welchen bekommen haben, eine Freude machen, eignet sich das Mobile aus Tonpapier hervorragend als Alternative zu wesentlich teureren Modellen.

Wie bei der vorherigen Anleitung kann man sich grundsätzlich selbst für eine Farbe entscheiden. Wenn die zum Mobile gehörenden Blumen realistisch werden sollen, empfehlen sich natürlich Gelb, Orange, Weiß, Rot, Lila und Blau.

 

Für die Bastelei benötigt:

  • Schleifenband

  • Blumenstab
  • Wolle
  • Holzperlen
  • Bleistift
  • Schere
  • Klebstoff

@fotolia.de/thingamajiggs

Zunächst stellen Bastler die Blumen aus Ton her. Dafür brauchen wir natürlich erst einmal eine Schablone. Also zeichnen wir mit einem Bleistift dick genug eine Blüte auf eine Stelle des Tonkartons. Auf der einen Seite sollte die Blüte drei Erhebungen aufweisen und unten rund sein. Dann wird die Blüte im Inneren noch einmal in kleinerer Form nachgezeichnet. Anschließend schneidet man die Blüte sowohl innen als auch außen aus. Genau so verfährt man dann mit den weiteren Blüten – wie viele man dann letztendlich nimmt, ist letztendlich offen.

Anschließend fertigt man auf die gleiche Weise, nur etwas kleiner Blumen an, die man aus Transparentpapier schneidet. Diese klebt man schließlich auf die Tonkarton-Blüten.

Aus dem hoffentlich vorhandenen Tonpapier schneidet man sich anschließend die Blumenstiele für die Blumenstiele zurecht. Nun kommt die Wolle ins Spiel: Aus ihr zieht man mehrere Fäden, die idealerweise eine Länge zwischen 30 und 40 cm haben sollten. Der nächste Schritt ist das Fixieren der Wollfäden und der Blumenstiele an den Blüten. Idealerweise sollten die Fäden der Wolle allerdings durch das Transparentpapier nicht sichtbar sein – schließlich soll das Mobile möglichst kunstvoll geraten!

Das besondere Gimmick an dem Mobile ist indes, dass man es relativ frei nach eigenen Wünschen dekorieren kann. Ob man nun noch Schmetterlinge auf die gleiche Weise wie die Blumen herstellt oder man sich eher für eine Sonne entscheidet, Kaninchen zeichnet oder Ähnliches – den eigenen Wünschen sind praktisch keine Grenzen gesetzt.

Serviettenringe aus Tonpapier

Aber nicht nur solchen „Kinderkram“ kann man mit Tonpapier richtig gut realisieren. Schließlich kann man damit richtig gute Tischdekoration basteln, ohne gleich Origami-Künstler sein zu müssen.

 

Dazu ist auch gar nicht viel nötig:

  • Transparentpapier in zwei unterschiedlichen möglichst harmonischen Farben (siehe Farbenlehre)

  • Tonpapier
  • Faden
  • Schere
  • Kleber

Je nach gewünschter Größe der Serviettenringe aus dem Transparentpapier unterschiedlich große Quadrate ausschneiden. Also zum Beispiel zwei 15 cm, zwei 14 cm, zwei 13 cm und zwei 12 cm große Quadraten ausschneiden – je nachdem, wie es am besten zum eigenen Tisch passt.

Dann klebt man je vier der unterschiedlich großen Quadrate übereinander fest. Beide Quadratgruppen werden nun zu Akkordeon-Falten geknickt. Die Falten sollten dabei alle gleich groß sein.

Anschließend werden die zwei entstandenen Fächer in der Mitte gefaltet. Nun muss man den Faden – wiederum am besten einen in passender Farbe – um die Fächermitte wickeln und die beiden Fächer aneinander festkleben.

Nun wird ein 5 cm breiter Streifen vom Tonpapier abgeschnitten und dessen Enden aneinander festgeklebt, um einen Ring zu erzeugen. Schließlich noch den Ring an den Fächer festkleben, und schon hat man einen idealen, frei gestaltbaren Serviettenring.

Die Papierboot-Kette

Lust mal wieder zu verreisen, aber keine Zeit? Endlich mal wieder weit weg reisen, aber es geht nicht? Dann kann man seinem Fernweh immer noch mit einer Kette aus Papierbooten Ausdruck verleihen. Das ist natürlich nicht dasselbe, aber eine sehr schöne Idee zur Dekoration.

Wie immer brauchen wir auch für diese Bastel-Idee nicht allzu viele Materialien:

 

Du brauchst:

  • Tonpapier in verschiedenen Blautönen

  • Kordel
  • Eine Schere
  • Bleistift
  • Eine Postkarte als Vorlage
  • Masking Tapes
  • Zahnstocher aus Holz

@fotolia.de/complize | m.martins

Die Postkarte dient zunächst als Vorlagengeber für unsere Rechtecke. Aus diesen falten wir dann die Boote (hier zur Anleitung). Aber wir belassen es nicht bei den normalen Papierbooten, sondern fügen noch etwas Besonderes hinzu, nämlich einen kleinen Mast für jedes Schiffchen. Dieser besteht aus einem Zahnstocher und wird von unten in die Spitze des Papierschiffchens gestochen. Anschließend jedoch wird der Zahnstocher erst einmal herausgezogen, dann wird eine Kordel hindurchgefädelt. Erst dann kommt zur Befestigung der Zahnstocher hinzu.

Wer möchte, kann am oberen Ende des Mastes eine kleine Fahne aus Masking Tape basteln, das man einfach passgenau um Kordel und den Fahnenmast wickelt. Auf diese Weise sitzt das Papierboot fest genug auf der Kordel, um dann weitere Schiffchen anzubringen – so entsteht eine Girlande aus Papierschiffen!

Papiertüte selber basteln

Wer kennt das nicht? Man möchte mit originellen Geschenkpapieren glänzen, hat aber nur die konventionellen und langweiligen Optionen. Warum also nicht selbst eine Papiertüte basteln, in die man sein Geschenk legen kann?

 

Dafür braucht es nur zwei Dinge:

  • Tonpapier (wie immer)

  • Leim

Dazu kann man natürlich noch allerhand Applikationen auf der fertigen Geschenktüte anbringen oder sie auf besondere Weise auskleiden!

Zunächst legen wir einen Bogen des Tonpapiers quer vor uns hin. Dann klappen wir die linke Hälfte des Papiers ganz gerade auf die rechte Hälfte – rechts muss aber ein etwa zwei Zentimeter breiter Rand bleiben.

Diesen Streifen faltet man nun nach links und zieht die Falter fest mit den Fingern nach, um die Stelle mit dem Kleber zu fixieren. Jetzt wird es Zeit, einen Boden für die Tüte zu schaffen. Dazu klappen wir den Boden um fünf Zentimeter nach oben und dann wieder zurück. Es ist notwendig, jetzt die linke und rechte Ecke der Unterseite zur Faltlinie hochzufalten. Als nächstes sollte die Tüte gewendet werden, um den Vorgang auf der Rückseite zu wiederholen.

Nun greift man in die verbleibende Öffnung und klappt sie auseinander, fährt aber jede Faltung nach, um den Boden platt zu machen. Allerdings muss man den Boden natürlich noch schließen. Dazu faltet man die obere und untere Hälfte nach unten. Faltet man allerdings nicht über die Mittellinie, hat man schnell ein Loch im Boden. Nun klebt man die Spitzen fest.

An sich ist die Tüte bereits jetzt fertig. Echte Profis nehmen noch einen siebten Schritt hinzu, falten die Tüte links und rechts und nochmals zurück, um Seitenfalten entstehen zu lassen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.